Es können verschiedene Hochrechnungen gemacht werden:
Höchstgrenzen für die Emission bei 100.000
m3/h 8000h/a(17. BImSchV)
Höchstgrenzen für die Emission lt. Thermopal-Homepage (17. BImSchV,
2/3 des obigen)
Höchstgrenzen für die Emission mit noch auszuhandelnden
Vorsorge-Werten
Quelle: jahreswerte.pdf (erstellt
von D.Krohmer)
Das Ausstoßvolumen für das Biomasseheizkraftwerk Neumarkt (Oberpfalz)
mit einer Feuerleistung von 73,5 MW beträgt laut der Firma Pfleiderer,
etwa 100.000 m³ Abluft pro Stunde.
Das bedeutet, dass unter Einhaltung der 17. BImSchV auf Leutkirch und seine
Teilgemeinden jährlich die in der Tabelle aufgelisteten Schadstoffmengen
zukommen können.
Zugrund gelegt wurde eine Betriebszeit von 8000 h und eine Abgasmenge wie
in Neumarkt (da die Leistung um 10% höher liegt, muss vermutlich auch
mit einem größeren Ausstoß an Abluft gerechnet werden).
| Stundenmittelwerte pro m³ Abluft |
Mittelwerte über einen Probezeitraum pro m³ Abluft *) |
Jährlicher Niederschlag auf Leutkirch und Umgebung |
|
| Gesamtstaub | 10 mg |
8 t |
|
| Gesamtkohlenstoff | 10 mg |
8 t |
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| Gasförmige anorganische Chlorverbindungen | 10 mg |
8 t |
|
| Gasförmige anorganische Flourverbindungen | 1 mg |
800 kg |
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| Schwefeldioxid | 50 mg |
40 t |
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| NOx | 200 mg |
160 t |
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| Quecksilber | 0,03 mg |
24 kg |
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| Cadmium |
|
insgesamt 0,05 mg | insgesamt 40 kg |
| Tallium | |||
| Blei, Arsen, Chrom, Kupfer, Zinn, Vanadium, Nickel, Mangan und Cobalt |
insgesamt 0,5 mg |
insgesamt 400 kg |
|
| Dioxine und Furane | 0,1 ng |
80 mg |
*) keine kontinuierliche Messung
Die 17.BImSCHV gibt es hier: www.umweltministerium.bayern.de/aktuell/download/recht/17bimsch.pdf
Intressant ist auch dieser Link: 62.153.164.171/lra/amtsblatt/1999/Amtb2399.doc
Er zeigt, dass in Neumarkt bereits ein Jahr nach der Inbetriebnahme ein "Antrag auf Änderung der Brennstoffe" gestellt wurde. Es sollen auch teeröimprägnierte Altschwellen bis zu 21 % Feuerungswärmeleistung" vebrannt werden, was offensichtlich im Vorfeld nicht geplant war.
Auf der Thermopal-Info-Seite wird nach der 17.BImSchV von einem Ausstoss
von 16 kg Quecksilber ausgegangen (??).
d.h. alle Werte werden mit dem Faktor 2/3 beaufschlagt. Welche
Jahres-Tonnage zugrunde liegt weiss ich nicht.
| Stundenmittelwerte pro m³ Abluft |
Mittelwerte über einen Probezeitraum pro m³ Abluft *) |
Jährlicher Niederschlag auf Leutkirch und Umgebung |
|
| Gesamtstaub | 10 mg |
5,3t |
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| Gesamtkohlenstoff | 10 mg |
5,3t |
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| Gasförmige anorganische Chlorverbindungen | 10 mg |
5,3 t |
|
| Gasförmige anorganische Flourverbindungen | 1 mg |
533 kg |
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| Schwefeldioxid | 50 mg |
26,7 t |
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| NOx | 200 mg |
107 t |
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| Quecksilber | 0,03 mg |
16 kg |
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| Cadmium |
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insgesamt 0,05 mg | insgesamt 26,7kg |
| Tallium | |||
| Blei, Arsen, Chrom, Kupfer, Zinn, Vanadium, Nickel, Mangan und Cobalt |
insgesamt 0,5 mg |
insgesamt 267 kg |
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| Dioxine und Furane | 0,1 ng |
53 mg |
*) keine kontinuierliche Messung
Eine Weiterführung der Thermopalangaben mit "Vorsorgewerten".
Bitte beachten Sie die nicht bekannten Annahmen bez. der Jahres-Tonnage und
der tatsächlichen Realisierung. Die Vorsogewerte wurden von den
Internetveröffentlichungen der Pfleiderer Messwerte (z.B.
Gütersloh)
übernommen. (Angaben hier: Vorläufig !!)
| "Vorsoge-Werte" / 17.BImSchV | Stundenmittelwerte pro m³ Abluft |
Mittelwerte über einen Probezeitraum pro m³ Abluft |
Jährlicher Niederschlag auf Leutkirch und Umgebung |
| Gesamtstaub | Keine / 10 mg |
5,3 t |
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| Gesamtkohlenstoff | Keine / 10 mg |
5,3 t |
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| Gasförmige anorganische Chlorverbindungen | 5 / 10 mg |
2,7 t |
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| PAK (Polyzyklische Kohlenwasserstoffe) | 0,02 mg / ? |
10,7 kg |
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| Gasförmige anorganische Fluorverbindungen | ? / 1 mg |
533 kg ? |
|
| Schwefeldioxid | ? / 50 mg |
26,7 t ? |
|
| NOx | Keine / 200 mg |
107 t |
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| Quecksilber | 0,025 / 0,03 mg |
13,3 kg |
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| Cadmium |
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insgesamt 0,01 mg / insgesamt 0,05 mg |
insgesamt 5,3 kg |
| Tallium | |||
| Blei, Arsen, Chrom, Kupfer, Zinn, Vanadium, Nickel, Mangan und Cobalt |
insgesamt 0,1 mg / |
insgesamt 53,3 kg |
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| Dioxine und Furane | 0,025ng / 0,1 ng |
13,3 mg |
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Was sagen aber diese Werte aus, was wird an Schadstoffen wirklich damit erfasst und gemessen. Wie sind die einzelnen Stoffe zu bewerten ?
Ein paar Aspekte: - kommt noch -
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